Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Blaumeise (Parus caeruleus)

Bestandsentwicklung

Die Art wurde auch schon um 1900 als häufig eingestuft und war im Tiefland sogar häufiger als die Kohlmeise (Le Roi 1906). Zwar weist Mildenberger (1984) bereits darauf hin, dass durch den hohen Anteil der Population im menschlichen Siedlungsraum und der gleichzeitigen flächenhaft verbreiteten Winterfütterung, die von Blaumeisen überall sehr gern angenommen wird, heute kaum noch von nennenswerten Verlusten in strengen Wintern ausgegangen werden kann. Trotzdem sind die mehrheitlich milden Winter der vergangenen zwei Jahrzehnte der oder zumindest ein bestimmender Faktor für die insgesamt positive Bestandsentwicklung.

Die Blaumeise ist mit einem aktuellen Bestand von 425.000-510.000 Rev. die zehnthäufigste Brutvogelart in NRW. Der Ballungsraum Rhein-Ruhr bildet das größte Dichtezentrum in ganz Deutschland (ADEBAR, in Vorb.). In den letzten Jahren waren landesweit keine Bestandsveränderungen durch das Monitoring zu erkennen. In Deutschland fluktuiert der Bestand seit 1990, ist aber insgesamt stabil (ADEBAR, in Vorb.). Dagegen hat die Blaumeise in den Niederlanden auf die Zunahme des Baumbestands mit einem Bestandszuwachs von etwa 50 % im Zeitraum 1990-2010 reagiert (SOVON 2012). Auch in Europa wurde ein kontinuierlicher Anstieg um 40 % seit 1980 festgestellt (PECBMS 2011).

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